Manuel Sestito

Kirchen & Kapelle

Kirchen und Kapelle auf unserem Pfarreigebiet
Katholische Kirche Hombrechtikon (Foto: Bruno Gut-Fuchs): Aufnahme vom 20.03.2020

Katholische Kirche Hombrechtikon (Foto: Bruno Gut-Fuchs): Aufnahme vom 20.03.2020

Schlosskirche Grüningen (Foto: Archiv)

Schlosskirche Grüningen (Foto: Archiv)

ökumenisches Zentrum Wolfhausen (Foto: Thomas Illi)

ökumenisches Zentrum Wolfhausen (Foto: Thomas Illi)

Auf unserem Pfarreigebiet stehen drei Gotteshäuser:

Die Pfarreikirche in Hombrechtikon, die dem Heiligen Nikolaus von Myra geweiht ist.

Die Schlosskirche in Grüningen: die Gemeindekirche der evangelisch-reformierten Gemeinde Grüningen, in der Katholiken seit den 1970-Jahren konstantes Gastrecht haben.

Das ökumenische Zentrum in Wolfhausen. Darin integriert ist eine Kapelle/Andachtsraum.
Kath. Kirche St. Niklaus Hombrechtikon
Im Jahr 1915 gründete sich in Hombrechtikon ein katholischer Männerverein mit dem erklärten Ziel, im Ort eine Notkirche zu erbauen. 1918 wurde die Notkirche mit 200 Sitzplätzen erbaut und am 30. März 1919 als fertiggestellter Kirchbau benediziert. Auf diesen Tag wurde Hombrechtikon als eigenständige Pfarrei von Männedorf abgetrennt.

Als die Zürcher Stimmbevölkerung im Jahr 1963 das Kirchengesetz annahm und dadurch die römisch-katholische Kirche öffentlich-rechtlich anerkannt wurde, konnte an die Planung einer neuen Kirche gedacht werden. Die Kirchgemeinde Hombrechtikon führte im Jahr 1966 einen Architekturwettbewerb durch, aus dem das Projekt des Architekten Walter Moser als Sieger hervorging. Am 5. April 1967 genehmigte die Kirchgemeindeversammlung den Baukredit für die heutige Kirche. Am 13. Oktober 1968 fand die Grundsteinlegung statt, am 9. November 1969 wurde die Kirche vom Bischof von Chur Johannes Vonderach geweiht.

Im Turm befindet sich ein vierstimmiges Geläute, das von der Glockengiesserei H. Rüetschi, Aarau gefertigt wurde, geweiht am 22. Juni 1969 durch Generalvikar Alfred Teobaldi.

» https://www.youtube.com/watch?v=AcpdtICoSgI&t=287s

Die Orgel stammt von der Cäcilia AG in Luzern und wurde 1975 erbaut.


Reformierte Schlosskirche Grüningen
Grüningen war bis 1610 zu Gossau Kirchgenössig. Bis die Gemeinde zur eigenständigen Kirchgemeinde erhoben wurde und die damalige Schlosskapelle in eine Pfarrkirche umgewandelt wurde. 1649 wurde die Kirche erweitert.

1777 wurde erneut ein Neubauprojekt lanciert. Die Baukommission entschied sich für einen grosszügigen Bau nach dem in der Region Zürich bereits mehrfach realisierten Querraumschema. Der Bau wurde 1782 bis 1783 realisiert. Ihm mussten Teile des mittelalterlichen Schlosses weichen.

Am 20. Oktober 1970 brannte die Kirche bis auf die Grundmauern nieder. Das äussere Erscheinungsbild der Kirche wurde zwischen 1975 und 1977 rekonstruiert, während man den Innenraum verkleinerte und einen zusätzlichen Gemeindesaal unter dem Kirchenraum einzog.

Im hohen, etwas leicht schräg gebauten Kirchturm läuten fünf Kirchenglocken aus der Glockengiesserei Rüetschi in Aarau. Nachdem das alte dreistimmige historische Geläut einem Brand zum Opfer fiel wurde es durch dieses ersetzt. Im Jahr 1976 wurden die Glocken eingeweiht und in den Turm hinauf gezogen. Das Gesamtgewicht aller fünf Glocken beträgt rund 6510 kg.

» https://www.youtube.com/watch?v=v5cqaXgcqSw&t=505s
Ökumenisches Zentrum Wolfhausen
Das Ökumenische Zentrum wurde im Jahre 1997 als erstes Zentrum dieser Art im Kanton Zürich eingeweiht. Dieser Ort der Begegnung wird zusammen mit der Reformierten Kirchgemeinde Bubikon betrieben.

Darin finden regelmässige Ökumenische Familiengottesdienste, Andachten und Meditationen statt.
Bereitgestellt: 27.01.2021    Besuche: 39 Monat