Antonius Gerarts

ökumenisches Friedensgebet

ök. Friedensgebet: ök. Friedensgebet (Foto: Claudia Rüegg)

Was wir aus der Ukraine und aus Russland hören und sehen, macht uns betroffen, aber auch hilflos und ohnmächtig. Wir haben eine Wut auf die zerstörerischen Mächte und Kräfte. Die Unsicherheit und die Ängste betreffen auch uns existenziell.
Oft finden wir keine Worte für all das, was wir weder verstehen noch tolerieren können.
Antonius Gerarts,
Die Bibel ist voll von Texten und Gebeten, die genau in solchen Situationen entstanden sind. Diese Texte führen zwar nicht immer dazu, dass wir Geschehendes verstehen können. Sie versprechen auch nicht, dass Gott immer sofort und genauso eingreift, wie wir uns das wünschen. Doch die Bibel bezeugt einen lebendigen Gott, einen Gott, bei dem wir Verständnis finden für unsere Anklagen, Zweifel, Wut und unsere Sehnsucht nach Gerechtigkeit und Freiheit.
Dieser Gott ist mitten in die Dunkelheit dieser Welt hinabgestiegen und hat am Kreuz die schrecklichsten Auswüchse von Ungerechtigkeit und Menschenverachtung selbst erlebt.
Die Geschichten in der Bibel bezeugen, dass Gott sich auf die Seite der Schwachen stellt, die Ungerechtigkeit erfahren. Gott zeigt sich als Gott der Hoffnung. Das letzte Wort haben nicht diejenigen, die alles durcheinanderbringen und zerstören. Das letzte Wort hat der Gott des Lebens.

Deshalb versammeln wir uns zum Gebet und bringen unsere Anliegen mit eigenen und mit überlieferten Worten vor den Gott der Gerechtigkeit und des Friedens.

Es laden ein:
Kath. Pfarrei St. Niklaus Hombrechtikon
Dreifaltigkeitspfarrei Rüti-Dürnten-Bubikon
Reformierte Kirchgemeinden Rüti – Dürnten – Bubikon
Evangelisch-methodistische Kirche (EMK) Tann

Bereitgestellt: 17.03.2022